Unihockey Ruswil: Herren Kleinfeld, 5. Meisterschaftsrunde vom 19. Dezember 2021

Advent, Advent, der Muskel brennt

Wegen vielen Verletzungen musste das Ruswiler Kleinfeldteam mit einem Rumpfteam bestehend aus nur fünf Feldspielern sowie einem Goalie an die Meisterschaftsspiele in Weggis fahren. Da mit den Blenio Stars sowie den Unihockeyanern aus dem Maggiatal zwei Tessiner Tabellennachbarn als Gegner fungierten, war jedem Spieler bewusst, dass der Muskelkater folgen würde.

Maurus Amrein

Die Vorbereitung verlief aus Ruswiler Sicht nicht optimal. Viele Verletzungen setzten dem Team zu, der Trainingsbetrieb war leider nicht immer möglich. Dennoch war man frohen Mutes, verlief doch die Saison nicht schlecht. In der Tabelle war man auf Platz 6, hatte gegen die zweitplatzierten Rapperswil Black Roses ein Unentschieden herausgespielt und hat nur knapp gegen den Leader aus Disentis verloren. Der Rückstand auf die Spitze war klein, die Tabelle eng. 

Blenio Stars – alte Bekannte

Die Tessiner aus Blenio waren schon oft Gegner der Ruswiler. Die Spiele waren oft hart geführt und ab und an nicht ganz im Sinne des Schiedsrichters. Dies war aber dieses Mal nicht der Fall. Der Schiedsrichter hatte das Spiel von Anfang an im Griff und dies war auch nötig. Die Rottaler machten das Spiel, konnten auch in Führung gehen, mussten danach aber nach einem Konter den Ausgleich hinnehmen. So lief das Spiel auch weiter, Ruswil probierte, Blenio konterte, und so stand es zur Pause 2:4. Nach der Pause ging das Spiel weiter wie in der ersten Halbzeit. Mit viel Einsatz und Elan fighteten die beiden Teams bis zum Schluss, doch leider war das Glück den Rottalern nicht hold. Man verlor das Spiel schlussendlich mit 4:7.

Unihockey Valle Maggia und die brennenden Muskeln

Für das zweite Spiel des Tages gegen die zweite Mannschaft aus dem Tessin wollte man den Tag retten und noch zwei Punkte aus Weggis mitnehmen. Die Beobachtung des Gegners in der Pause zeigte, dass vor allem ein Spieler auffällig stark war. Die gegnerische Nummer 10 musste man versuchen zu stoppen, das war den Ruswilern klar. Leider gestaltete sich diese Aufgabe nicht sehr einfach. In den ersten 10 Minuten ging Vallemaggia in Führung, und das Spiel schien bereits vorentschieden. Doch Ruswil zeigte Biss und kam bis zum Halbzeittee auf 4:5 heran. Danach war das Spiel ausgeglichen, beide Teams probierten die Entscheidung zu erzwingen, doch lange passierte nicht viel. Die Goalies spielten stark auf und so ging das Spiel in das letzte Viertel. Da war es dann der gegnerische 10er, welcher die Lücke zweimal fand und die Ruswiler ins Elend schoss. Kurz vor Schluss kassierte Ruswil noch eine Zweiminutenstrafe, doch der Glaube an den Sieg war noch nicht verloren. Es wurde nochmals alles aus den übersäuerten Muskeln ausgequetscht, doch leider ging das Spiel trotz vorbildlichem Einsatz mit 6:9 verloren. Die Ruswiler haben nun bis Ende Januar Zeit, den Muskelkater und die Verletzungen auszukurieren.

 

Für Ruswil im Einsatz: Andreas Rüedi und Patrik Rava (Goalie), Roman Wandeler, Fabian Grüter, Rene Stirnimann (Captian), Robin Gohl und David Lüthy.