Missglückter Saisonstart

Nach der langen Covid-19 Pause stand nun auch endlich für das Ruswiler Fanionteam die erste Meisterschaftsrunde auf dem Programm. Verletzungen und andere Ausfälle hatten das Team von Trainer Timothée Loretan auf zwei Linien schrumpfen lassen, nichts desto trotz begab sich die Mannschaft mit breiter Brust und der Hoffnung auf vier Punkte nach Deitingen. Die grossen Ambitionen wurden jedoch Resultatmässig jäh gestoppt.

Philipp Zemp

Im ersten Spiel der Saison hiess der Gegner Unihockey Aarau 2. Die Devise war klar, man wollte den ersten Sieg der Saison und dies im besten Fall auch mit überzeugendem und sicherem Passspiel mit viel Ballbesitz. Genau so konnte man das Spiel auch beginnen, viele sichere Angriffsauslösungen gaben der jungen Mannschaft die nötige Sicherheit, um das Spiel nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Nach gut zehn gespielten Minuten war es dann Benjamin Hurni der mit einem satten Schuss aus der Distanz das 1:0 erzielen konnte. Mit diesem Spielstand startete auch die zweite Halbzeit vielversprechend. Man hatte viel Ballbesitz, der jedoch selten gefährlich wurde, falls doch einmal Gefahr aufkam war es ein Distanzschuss aus der Ruswiler Verteidigung. Je länger das Spiel wurde desto nervöser wurden auch die Spieler aus dem Rottal, die Konter des Gegners nahmen an Häufigkeit und Qualität zu und es brauchte die eine oder andere starke Parade von Livio Schumacher im eigenen Tor. 2:18 vor dem Ender der Spielzeit leistete sich Aarau eine zwei Minuten Strafe, die Ruswiler waren erleichtert und wollten die Zeit runterspielen. Ein unnötiger Ballverlust in der Aarauer Hälfte führte jedoch zu einem Brand gefährlichen Konter. Nach einem Schuss herrschte Verwirrung vor dem eigenen Tor welche die Aarauer zum Ausgleich nutzen konnten. 

Zweite Chance

Im zweiten Spiel des Tages traf man auf die Mannschaft aus Schwarzenbach. Nach dem unglücklichen Ende des ersten Spiels war man natürlich auf Wiedergutmachung aus und wollte den Start in die Saison mit einem Sieg noch in die richtige Richtung lenken. Das Spiel wurde von Minute eins an mit viel Einsatz und harten Zweikämpfen geführt. In der dreizehnten Minute war es dann Luca Wehrli der mit einem satten Schuss die Führung für die Rottaler erzielen konnte. Kurz vor der Pause musste dann noch der Ausgleichstreffer aus kurzer Distanz hingenommen werden. Nach dem Wiederanpfiff wurde das Spiel noch einmal härter und die Zweikämpfe an der Grenze oder gar über der Grenze der Legalität geführt. In dieser Phase konnte Schwarzenbach mit zwei weiteren Toren davonziehen und das Spiel Phasenweise kontrollieren. Nach dem Ruswiler Anschlusstreffer durch Stefan Fahrni kam noch einmal Spannung auf, welche der Gegner mit zwei weiteren Treffern jedoch schnell zu Unterbinden wusste. Nach einem harten Kampf und einem daraus resultierenden Ruswiler Tor hoffte man noch einmal auf die Wende, welche jedoch mit einem Schuss ins bereits verlassene Ruswiler ein jähes Ende fand.

Blick in die Zukunft

Abschliessend lässt sich sagen, dass das erste Spiel nicht wegen des Gegentreffers kurz vor dem Ende aus der Hand gegeben wurde, sondern durch die mangelnde Chancenauswertung, welche sich durch das ganze Spiel zog. Man darf sich nun jedoch nicht zu stark auf die negativen Resultate fokussieren, sondern, sollte das positive aus den Spielen mitnehmen, welches definitiv vorhanden ist. Die Saison hat gerade erst begonnen und die Chance auf eine Topplatzierung ist weiterhin intakt.

 

Für Ruswil im Einsatz: Elias Roth (T), Livio Schumacher (T); Benjamin Hurni, , Christoph Amrein, Jerome Hegglin, Luca Wehrli, Matthias Wolf, Stefan Fahrni; Jannik Habermacher, Philipp Zemp (C), Marco Sager, Mathias Utz, Timo Caluori; Timothée Loretan (Trainer)